Start›Artikel Erntezeit in Taiskirchen 26. Oktober 2026 · 2 Min. Lesezeit Schon wieder fast vorbei die Erntezeit, Zeit mal eine Zusammenfassung zu machen. LandwirtschaftStatistikGemeinde Landwirtschaft in Taiskirchen: Weniger Höfe, größere Betriebe Innerhalb von zehn Jahren hat in Taiskirchen jeder vierte land- und forstwirtschaftliche Betrieb aufgehört. Bewirtschaftet wird trotzdem fast gleich viel Fläche – nur von weniger, dafür größeren Höfen. 26. Oktober 2026 · Quelle: Statistik Austria, Agrarstrukturerhebung 2010 und 2020 87 Betriebe 2020 −25,6 % seit 2010 2.662 ha bewirtschaftete Fläche −8,4 % seit 2010 30,6 ha Ø Fläche je Betrieb +23,2 % seit 2010 53 % im Haupterwerb 46 von 87 Betrieben Bei der Agrarstrukturerhebung 2020 zählte Statistik Austria in Taiskirchen 87 land- und forstwirtschaftliche Betriebe. Zehn Jahre davor waren es noch 117. Das sind 30 Betriebe weniger, rechnerisch drei pro Jahr. Damit geht die Zahl der Höfe in Taiskirchen deutlich schneller zurück als im Bezirk Ried (−17,8 %) und in ganz Oberösterreich (−12,5 %). Taiskirchen im Vergleich Wie stark sich die Zahlen verändert haben, sieht man am besten, wenn man 2010 jeweils gleich 100 setzt. Wählen Sie die Kennzahl, die Sie vergleichen möchten: Betriebe Haupterwerb Nebenerwerb Fläche Ø Betriebsgröße Aus dem Haupterwerb wird weniger – aber größer Am stärksten betroffen sind die Haupterwerbsbetriebe: Ihre Zahl sank von 68 auf 46 (−32,4 %). Die Fläche, die sie bewirtschaften, ging dagegen nur um 8 % zurück. Ein Haupterwerbsbetrieb in Taiskirchen bewirtschaftet heute im Schnitt 43,5 Hektar statt 32 Hektar – und liegt damit über dem oberösterreichischen Schnitt von 38,8 Hektar. Auch bei den Nebenerwerbsbetrieben gibt es weniger Höfe (45 → 35), deren Fläche ist aber sogar leicht gestiegen (539 → 549 ha). Betriebe nach Erwerbsart Taiskirchen, 2010 und 2020 Anzahl Betriebe Fläche (ha) Ø Größe (ha) Wer bewirtschaftet die Fläche? In Taiskirchen liegen drei Viertel der Fläche in der Hand von Haupterwerbsbetrieben. Im Landesschnitt ist es nicht einmal die Hälfte – dort fallen große Wald- und Gutsflächen von juristischen Personen wie Stiften oder den Bundesfor Teilen: Facebook WhatsApp E-Mail Link kopieren